Uiiuiui!!! Der RTW kommt anscheinend gut an! Lieben Dank an Ralf, Nico, Jens, die Krichels, Andreas, Frank, Clemens, Alfons und Marcel für die positiven Rückmeldungen! Das motiviert natürlich sehr - ich muss mal schauen, ob ich heute abend evtl. schon etwas weiter machen kann...
@ Ralf Schulz: Ja, von innen lackiere ich die Modelle eigentlich immer. M. E. sieht es nicht so schön aus, wenn man in ein Modell hineinschaut und dann die Karosseriefarbe sieht. Bei den Originalen sind innen ja auch meist irgendwelche Verkleidungen angebracht. Für Freunde des ansonsten unlackierten Modellbaus in diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Hinweis: Die Innenlackierung ist ein relativ gefährlicher Punkt, weil u. U. die Gefahr besteht, dass Farbe sich in die Schnittkante hineinzieht (quasi ein "Kapillareffekt"?) und dann außen wieder austritt. Man muss also unbedingt darauf achten, dass an den Verbindungsstellen zwischen mehreren Teilen der Karosserie keine Spalten entstanden sind - sonst gibt es böse Überraschungen (und aus einem Spalt lässt sich die Farbe nie wieder entfernen, ohne die Klebestelle noch einmal ganz zu lösen)...
@ Clemens: Ohne angeben zu wollen: Ich habe lediglich einen weißen und einen roten RTW benötigt. Es ist definitiv reine Übungssache; die Karosseriearbeiten haben insgesamt ca. zwei Stunden in Anspruch genommen! Speziell bei diesem Wiking-Modell ist es ganz besonders einfach, weil man sich bei den Säge- und Schleifarbeiten - wie gesagt - an den Gravuren orientieren kann.
Was ich beim unlackierten Modellbau nach wie vor so schön finde: Ich muss nicht ewig warten, bis irgendein Lack endlich trocken ist (die Innenlackierung mit schwarz matt ist ja ruckzuck getrocknet) - und kann gleich weiter machen. Theoretisch wäre denkbar, ein Modell wie den rot-weißen RTW innerhalb weniger Stunden komplett fertig zu bauen. Das ist v. a. dann eine feine (sehr effektive!) Sache, wenn man generell wenig Zeit hat.
