ich möchte, nach doch längerer Zeit, mal wieder einen kleinen Umbau von mir zeigen.
Bekanntermaßen baue ich ja nicht so viele Modelle und auch nicht nur rote Autos, dadurch dauert es schon mal bis ein neues Modell fertig gestellt ist.
Hier habe ich versucht auch ein paar Bilder von der Entstehung des Modells zu machen.
Es handelt sich um ein Untertagefahrzeug der Grubenwehr eines Kali-und Salzbergwerkes der DDR.
Das Original existiert noch, allerdings stehe ich gerade auf dem Schlauch wo?!
Das Modell entstand aus einem Robur Modell von Busch.
Hiervon verwendete ich den Rahmen und das Fahrerhaus.
Ursprünglich war ein anderes Modell geplant, beim abluxen der FH Beschriftung brachen aber alle Fensterstreben.
Dann „musste“ es eben dieses Auto werden.
Denn die Grubenwehr fährt ohne Dach.
Zusätzlich verwendete ich Räder von V&V und ein paar Profile und Platten von evergreen, eine Einwegspritze und etwas Draht.
Doch nun zu den Bildern.
Hier eine erste Stellprobe mit dem bearbeiteten Fahrerhaus und ersten neuen Teilen.


Hier meine selbstgebastelte Lehre um die Geländer alle gleich zu bauen.

Die Kessel entstanden aus einer Einwegspritze und etwas Evergreen für die Deckel.
Es wurde alles verspachtelt und dann habe ich die Kesselrohlinge in eine Bohrmaschine eingespannt und jede Seite verschliffen.


Bis zu diesem Zeitpunkt wurden ca. 120 evergreenschnipsel verbaut.
Die Drähte am Kessel sind als Lackierhilfe gedacht und auch die Scheiben, welche passgenau eingestzt werden, sind angefertigt.


Das ganze wurde so konzipiert, dass Baugruppenweise lackiert und montiert werden kann.


Hier ein Pulverrohr, selbstverständlich aufgebohrt


Hinten befindet sich, wie beim Original, nur rechts ein Feuerlöscher-die linke Halterung ist leer.
Auch die Sicherungskette hängt herab.
Ebenso sind keine Scheibenwischer verbaut, denn auch das Original hat keine, wozu auch?
Unter Tage regnet es nicht.




Das Modell bekam ein paar Rostspuren, ich sage nur Salz, und auch etwas Salzstaub ab.
Die hinteren Kotflügel besteh aus Verschlussblech von Weinflaschen.
So kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden!




So, ne Menge Text, vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen.
In diesem Sinne: Glück auf!
Christian