Hallo,
Harald Karutz hat geschrieben:Ich wüsste gerne, wann (und warum?) welche Variante verwendet wurde...
Wann: Schon bei der Eckhauber-Vor- bzw. Übergangsserie, d.h. die äußerst seltene Variante des A 3500 / 4500 mit der alten Kabine aus den 40ern, findet sich diese Kotflügel-Ausführung. Danach unregelmäßig bzw. selten.
Warum: Mit dem Kotflügel ohne den zusätzlichen "Knick" nach unten haben die Eckhauber eine geringfügig größere Bodenfreiheit zwischen den Achsen, weil der Kotflügel nur bis zum Auftritt reicht (ist übrigens auch auf Deinem Foto ganz gut zu sehen).
Das erklärt auch, warum die ZS-Fahrzeuge über diese Kotflügel verfügen, denn diese hatten ja weder Trittbretter noch -kästen zwischen den Achsen und damit eine größere Bodenfreiheit bzw. Rampenwinkel. Handelt sich anscheinend aber um eine Sonderausstattung bzw. wurde nur auf Wunsch verbaut, da sich auch an (Baustellen-) Kippern in der Regel die Kotflügeln mit dem zusätzlichem "Knick" finden. Womit wir auch gleich noch bei diesem Punkt wären: Die Regel waren die Kotflügel mit dem zusätzlichen "Knick", erst recht bei Fahrzeugen mit Trittbrettern- / Kästen, wie bei Feuerwehrfahrzeugen allgemein üblich. Den Preiser Kotflügel würde ich deswegen so nicht verwenden, hat übrigens auch schon Merlau in seiner Besprechung des Eckhauber-SW bemängelt, zumal Preiser für das Modell auch extra die Form umgebaut hat (Winde als neues, separates Teil).
Gruß
Daniel
PS: Die Lösung ist mir ürigens auch erst eben beim kurzen Bildvergleich aufgefallen, hatte mir vorher da noch gar keine so großen Gedanken drum gemacht.