Wo ich schon mal bei den Mannesmann-WF war habe ich gleich noch ein weiteres Fahrzeug davon gebaut. (Auch dieses Werk in Sichtweite von mir!) Die DL 30 war eine von zwei DL 30 die Magirus auf ein kurzes Fahrgestell einer DL 25 gesetzt hatte. Dadurch sahen diese DL mit dem langen Überhang vorne schon etwas seltsam aus. Abgelöst wurde die DL erst 1991 durch eine ehemalige Berliner MAN/Magirus DLK 30.
Im Prinzip besteht das Modell weitestgehend aus Preiser-Teilen mit gekürztem Fahrgestell. Das Podium habe ich mit FKS-Riffelblech neu beklebt, da dieses einfach viel feiner als die alten Preiser-Platten sind. Nebenbei ist dieses durch das kurze Trupp-Fahrerhaus natürlich auch um einiges länger und die vorderen Geräteräume fehlen. Daher wurden auch die Gerätekästen neu gebaut.
Was das seltsam anmutende Gestänge an der Leiterablage angeht: Bitte keine Fragen stellen was das sein soll! Ich vermute eine selbstgebaute Krankentragenhalterung um verunglückte Mitarbeiter einfacher vom Hochofen oder ähnlichem runter zu bekommen. So etwas gab es ja damals jedenfalls noch nicht von den großen Herstellern.
Auch hier wieder: DS-Reifen und Umbau der Scheinwerfer wie bei den BP-Fahrzeugen beschrieben.
Die kurze Wiking-DL hätte zwar den richtigen Radstand gehabt ist aber meiner Meinung nach überhaupt keine Alternative. Das Podium ist mir viel zu grob und die Kabine hat in keiner Weise die Magirus-typischen Rundungen. Diese entspricht allerhöchstens den belgischen oder Niederländischen Magirus Fahrzeugen, deren Kabinen und Karosserien in den jeweiligen Ländern gebaut wurden und daher ein völlig anderes Aussehen hatten.
Zu guter Letzt noch mal ein herzliches Dankeschön an Tibor, der mir nach laaaangem Suchen noch eine Preiser DL 30 besorgt hatte.
Heute heißt das Werk übrigens HKM (Hüttenwerke Krupp-Mannesmann).





