Alex Glawe hat geschrieben:Lässt sich denn die Frontpartie resp. der Grill bei Busch leicht gegen die frühe Herpa-Form tauschen? Oder heißt es dafür "zersägen statt zerlegen"?
Wenn schon, denn schon:
der Frankfurter G stellt die Baureihe W460, also den Ur-G dar. Das Fahrzeug von Busch ist ein W463, hat also auch die Charakteristika vom W461 (herpa) und somit die breite Spur mit den verbreiterten Kunststoff-Kotflügel. Außerdem liegt der Tankdeckel vorbildgerecht hinter einer Klappe im hinteren rechten Kotflügel. Der Frankfurter G hatte diesen offen an der Rückwand.
Möchtest Du einen vorbildgerechten Frankfurter, resp. W460 bauen, würde ich Dir die alte (!) Wiking Basis empfehlen. Die Behauptung, dass das Modell im Maßstab 1/90 gehalten ist, stimmt schlichtweg nicht! Der Radstand des Wiking G entspricht 1/87 und die Karosserie ist sogar etwas länger als der W463 von Busch!

Im Gegenteil: ich stelle sogar die These auf, dass der herpa G zu groß ist, mindestens die Bereifung.
Der einzige, kleine Nachteil am Wikinger ist die etwas zu hohe Kontur des Daches. Kann man meiner Meinung nach aber vernachlässigen, zumal es kein blödes Schiebedach hat.
Schau mal
hier! Ich habe schon etliche W460 in der Kombination Wiking/herpa gebaut. Ich finde die ziemlich stimmig.
Noch zum Busch G: ein tolles Modell in wunderschöner Oberflächengüte. Ein paar Dinge sind, na ja (z.B. das Reserverad), aber das mit den Scheibenwischern geht gar nicht. Zumal bei allen meinen weißen G´s die Reifen für die Felgen zu groß sind. Und von den "Baujahrvarianten" mit orangenen Blinkern und dem Kühlergrill mal ganz zu schweigen. Da hat es Busch sich ziemlich einfach gemacht.
Es wird von mir mit Sicherheit nicht nur einen W463 auf Busch Basis geben.
Gruß
Christoph