Neben den Feuerwehren, den kommunalen Waldbrandfeuerwehren (dazu später mehr) und der Protection Civile gibt es noch eine „vierte Teilstreitkraft“ bei der Bekämpfung von Waldbränden: Die Forstfeuerwehren, les Forestiers Sapeurs.
Ähnlich wie in den USA unterhalten die Forstbehörden eigene Feuerwehreinheiten. Neben der eigentlichen direkten Brandbekämpfung gehört das Anlegen von Brandschneisen und Roden zu den Aufgaben.
Die am meisten vertretenen Fahrzeuge sind Kommandowagen (vornehmlich auf Geländewagen), leichte Waldbrandlöschfahrzeuge (CCF-L), mittlere Waldbrand-TLF auf Unimog oder Renault Basis und schweres Gerät für die Rodung und deren Transportfahrzeuge.
Auch im Dep. 96 unterhält die Forstbehörde natürlich eine eigene Feuerwehr. Exemplarisch zeige ich hier einige Fahrzeuge.
Als Kommandofahrzeug diente von 1970 bis 1995 ein Landrover Series IIA. Es entpricht im Prinzip den Fahrzeugen der Feuerwehr.
Modell: Roco Landrover. Decals von MBSK.
Von 2005 bis heute steht u.a. ein Suzuki Grand Vitara im Dienst.
Modell: Rietze. Decals MBSK und Decalprint.
Für die Schaffung von Brandschneisen und die Rodung verfügen die Forestier Sapeurs über einige Planierraupen und spezielle Rodungsmaschinen (leider noch nicht fertig, wird dieses Jahr wohl auch nichts mehr). Für den Transport steht unter anderem dieser Iveco mit Auflieger zur Verfügung. Die hier gezeigter „Dozer“ vom Typ nternational TD-15 ist zwar schon ziemlich alt, wird aber noch immer in Reserve vorgehalten. Moderne Typen stammen von Liebherr.
Da die Raupen teilweise die Breite des Aufliegers überragen sind entsprechende Warntafeln angebracht, die auf die ungewöhnlichen Maße hinweisen.
Modell: Zugmaschine von Herpa. Auflieger: Basis von Kibri, mit Riffelblech beplankt, Auffahrrampen mit Lochblech, Reifen von Herpa. Dozer von First Gear. Decals von TL, MBSK, Decalprint und Preiser.
Eigentlich sollte noch das Waldbrand-TLF hier aufgeführt sein, aber ebenso wie die Rodungs-Maschine wird es dieses Jahr nicht mehr fertig.