
Speziell für Überlandeinsätze - s.h. nachbarliche Löschhilfe - hielt man Ende des 19. Jahrhunderts so genannte "Land-Trains" oder auch "Lösch-Trains" vor. Die bestanden meistens aus einem einachsigen Vorderwagen mit Sitzplätzen für 4 bis 6 Feuerwehrleute und einer angehängten Abprotz(handdruck)spritze. Da es damals noch keine genormten Kupplungsgrößen gab, nahm man dann sicherheitshalber gleich noch eine große fahrbare Schlauchhaspel und die eigenen wasserführenden Armaturen mit.
Der Vorderwagen für meine Kutsche stammt vom Preiser-Kohlenwagen (Nr. 30429). Die Abprotzspritze entsteht aus dem verkürzten Pumpenschwengel und dem Saug-/Druckgedöhns der Preiser-Handdruckspritze (Nr. 30425), einem zweiten Kohlenwagen-Fahrgestell und etwas Plastiksheet. Woher der schwarze Kasten stammt weiß ich leider nicht mehr; die fahrbare Haspel ist ebenfalls von der Nr. 30425. Klar, dass alles noch farblich angehübscht und weiter detailliert wird!

Gruß aus der Remise, Jürgen
