Nach dem Schreck in den gestrigen Morgenstunden, als mein HLF meinte, mal einen Salto mortale ausprobieren zu müssen, hat sich das Nervenflattern wieder gelegt. Die meisten der Schäden sind nach einem 24-h-Wochenenddienst in den Werkstätten der BF schon behoben; nur die Leiterpritsche muß noch geflickt werden. Es ist mir sogar möglich gewesen, gleich noch ein paar Details zu verbessern:
Zum Beispiel ließen die Haspeln im eingeklappten Zustand immer ein wenig die Ohren hängen! Das konnte ich jetzt durch die Montage einer zusätzlichen Haltevorrichtung abstellen, in der die beiden EPHs regelrecht einrasten. Auf dem Foto wirkt sie allerdings wesentlich größer, als sie in Wirklichkeit ist! Und der Verkehrssicherungshaspel sieht man nun wirklich nicht mehr an, daß sie sich gestern im Bodenturnen versucht hat!




Auch in der Kabine hat sich noch was getan: Nachdem der beschädigte PA-Halter wieder heil ist, habe ich gleich noch die angekündigten Türgriffe montiert. Dabei hat sich wieder mal bestätigt, daß man als Bastler einfach alles aufheben sollte. Diese filigranen und schön gelben Griffe stammen von irgendeiner Eisenbahner-Börse aus der "Grabbelkiste" und warteten seit Jahren auf ihren Einsatz! Der PA für den Fahrzeugführer ist nun im Sitz eingebaut und der Fahrer hat jetzt eine Kopfstütze an seinem neuen Kibri-Sitz. Außerdem habe ich in Reichweite der vorn Sitzenden zwei Maskenbehälter und ein Megaphon verstaut.
So, liebes Tagebuch, ich glaube, jetzt hab' ich mir etwas Ruhe verdient! Gute Nacht!