So Wirtschaftskrise überwunden, weiter gehts!Sven George hat geschrieben:Zum Thema Lackiererei: Ich hab ja gehört das der Zulieferer momentan aufgrund der Wirtschaftskrise Lieferschwierigkeiten hat...Marc Dörrich hat geschrieben:Es fehlen noch ein paar Decals und auch die Lackiererei hat im Moment Betriebsferien...![]()
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Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stellte sich für die Alliierten die Frage was mit der großen Anzahl an Fahrzeugen und Geräten auf dem europäischen Festland anzufangen sei. Eine Rückführung schied aus Gründen der Kosten und der Frage was man mit den teilweise verschlissenen Fahrzeugen im Mutterland damit anfangen sollte letztendlich aus.
So entschied man sich die Fahrzeuge und Geräte kurzerhand kostenlos oder zumindest kostengünstig den Europäern zu überlassen. Nicht nur in Deutschland fanden viele amerikanische Fahrgestelle eine zweite Heimat bei den Feuerwehren. Auch in Frankreich, wenn nicht sogar gerade dort, basierte das motorisierte Feuerwehrwesen nach dem Krieg zu großen Teilen auf alten Armeefahrzeugen der Amerikaner. Vom Williy's Jeep angefangen über Halbkettenfahrzeuge bis zum Schützenpanzer fand sich fast alles bei den französischen Feuerwehren...
Mein Modell eines camionnette d'incendie ("Kleinlastwagen für Brände") auf Basis eines Dodge 4x4 ist ein solches Überbleibsel des seconde Guerre mondiale. Es war das erste "Neufahrzeug" nach dem Krieg in Château de Forêt und leistete bis in die 60er Jahre zuverlässig seinen Dienst. Das Modell stellt die ursprüngliche Version des Fahrzeuges dar. Im Laufe seines Lebens wurde es mehrfach umgebaut, zuletzt bekam es einen Löschwasserbehälter und wurde als leichtes Waldbrandbekämfpungsfahrzeug genutzt (CCFL).
Nach Ausscheiden aus dem Dienst erwarb ein Mitarbeiter des SDIS das Fahrzeug und versetztes es Anfang der 2000er Jahre in seine ursprüngliche Bauart zurück.
Das Fahrzeug besitzt daher nur eine rudimentäre Ausrüstung zur Brandbekämpfung. Einige Schläuche, Strahlrohre und Leitern (Schiebleiter und Hakenleiter als Standard-Repertoire der franz. Feuerwehr) sind da schon fast alles. Eine Vorbaupumpe mit 800l Leistung wurde damals vorne an den Motor angeflanscht.
Zum Modell: Dodge von Roco, Vorbauseilwinde ausgefräst und durch VP von Roco ersetzt, Dachträger aus Draht, Haspel von Roco. Kleinteile von Roco, Preiser und Herpa komplettieren das Modell. Die Grund-Lackierung wurde von den Karosseriebtrieben George übernommen.
