Auch das SDIS 96 unterhält eine Einheit zur Rettung aus Höhen und Tiefen, in Frankreich "Groupe de reconnaissance et d'intervention en milieu périlleux" was so viel wie "Einheit zur Erkundung und Einsatz in gefährlicher Umgebung" bedeutet.
Die Einheit ist dezentral aufgestellt. Teile der GRIMP sind auf verschiedene Wachen aufgeteilt und rücken im Einsatzfall dann im Rendez-vous-Verfahren zur Einsatzstelle aus. Eine enge Kooperation mit der CRS, welche den Bergrettungsdienst im Dep. 96. sicherstellt und dem Zivilschutzhubschrauber Dragon 96 ist selbstverständlich.
An Fahrzeugen werden zwei Typen eingesetzt: Zwei kleine wendige VSHR (siehe unten) und ein größerer Gerätewagen auf Basis eines MB Sprinters 4x4.
Bei dem ersten Vertreter handelt es sich um das sogenannte "Véhicule des secours hors route", "Fahrzeug für die Hilfe abseits der Straße".
Mit dem Fahrzeug rücken maximal vier Einsatzkräfte aus. Im Fond finden sich Seiltrommeln und weitere Ausrüstung für den Einsatz. weiteres Material findet auf dem Dachgepäckträger Platz. Darunter eine Schleifkorbtrage. Zur Eigenbergung und für den schnellen Einsatz besitzt das Fahrzeug eine Seilwinde.
Mit der Ausrüstung können die Einsatzkräfte kleinere Einsatzlagen selbstständig abarbeiten oder aber zumindest bis zum Einsatzort vordringen. Spezialgerät zur Rettung und Bergung wird dann mit dem Gerätewagen zugeführt.
Die beiden VSHR basieren auf Landrover Defender mit Baujahr 2010, erkennbar an der Erhöhung der Motorhaube. Die wurde nötig, da ab Baujahr 2007 ein neuer Motor verwendet wird.
Zum Modell: Busch Landrover auf Baujahr >2007 gebracht, Inneneinrichtung aus Preiser Teilen. Dachträger aus Preiser-Teilen, Ätzblech und Grundgerüst von Busch. Heckleiter von Preiser. Sondersignalanlage von DS in LED Technik. Dazu wurden die doch sehr klaren RKL aufgebohrt und die LED-Technik mittels silberner Farbe angedeutet. Decals von TL, DS und Interdecal.